Deutsche Leasing: Das Geschäftsjahr 2008/09
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Geschäftsjahr 2008/09 der Deutschen Leasing Gruppe war geprägt durch die weltweit schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Durch die Verknappung und damit Verteuerung der Liquidität hatten zahlreiche Banken und Finanzinstitute mit bislang weitgehend unbekannten Finanzierungsproblemen zu kämpfen.
Einer Umfrage des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen mit dem Forschungsinstitut Leasing an der Universität zu Köln von September 2009 zufolge gab rund die Hälfte der Leasing-Gesellschaften an, dass die Refinanzierung bei Kreditinstituten in den vergangenen sechs Monaten schwieriger geworden ist und dass sie das Neugeschäft im zweiten Halbjahr 2009 aufgrund von Refinanzierungsengpässen einschränken musste.
Naturgemäß waren die unabhängigen Leasing-Gesellschaften von der Liquiditätsenge besonders betroffen. Nahezu zwei Drittel der Leasing-Gesellschaften ohne Bankenhintergrund hatten mit gravierenden Liquiditätsproblemen zu kämpfen, während es bei den bankennahen Gesellschaften immerhin auch noch mehr als ein Drittel war.
Bedenklich dabei stimmt, dass die Leasing-Branche noch im Herbst dieses Jahres unter gravierenden Finanzierungseinschränkungen litt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Deutsche Leasing ihre zeitweise bestehenden Probleme, laufzeitkongruente Finanzierungen in ausreichender Höhe zu erhalten, längst überwunden hatte.
Wie hat sich die Refinanzierung bei den Kreditinstituten für Sie in den vergangenen sechs Monaten in der Tendenz entwickelt? (Quelle: BDL)
Das für das zweite Halbjahr 2009 geplante Neugeschäft muss aufgrund von Refinanzierungsengpässen gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2008 eingeschränkt werden.
Liquidität war im Verlauf des Geschäftsjahres – vor allem in der ersten Hälfte – auch für die Deutsche Leasing ein Thema. Aber im Vergleich zum Wettbewerb hatten wir eine erheblich bessere Position. Bei uns wurden lediglich die Kreditlinien abgesenkt, was effektiv keine Einschränkung unseres Neugeschäfts nach sich zog. Wir waren somit einer der ganz wenigen handlungsfähigen Leasing-Anbieter am Markt. Im Gegensatz dazu mussten einige Gesellschaften mangels Liquidität sogar ihre Neugeschäftsakquisitionen komplett einstellen. In dieser Marktsituation hat sich für die Deutsche Leasing einmal mehr die Zugehörigkeit zur Sparkassen-Finanzgruppe als enormer Wettbewerbsvorteil herausgestellt. Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Sparkassen und ihrem direkten Zugang zu Primärliquidität konnten wir – im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern – Liquiditätsengpässe vermeiden. Die Finanzierung unseres Neugeschäfts war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt, allerdings auch zu deutlich höheren, aber dennoch marktkonformen Preisen. Einschränkungen des Neugeschäftes aus Liquiditätsgründen konnten vermieden werden.
Das Neugeschäft der Deutschen Leasing Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 2008/09 ein Volumen von 8,3 Milliarden Euro. Die größte Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit hat uns äußerst schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beschert. Vor diesem Hintergrund bewerten wir das Niveau unseres Neugeschäftsvolumens als sehr zufriedenstellend. Immerhin lagen wir nur 8 Prozent unter unserem Rekordjahr 2007/08. Würden wir 2007/08 als Ausnahmejahr werten und das letzte Jahr mit dem Geschäftsjahr 2006/07 vergleichen, konnten wir selbst im Krisenjahr das Neugeschäft um 5 Prozent steigern. Im europäischen Vergleich hat sich die Deutsche Leasing im Ranking der Leaseurope, Dachverband der europäischen Leasing-Wirtschaft, um zwei Plätze auf Rang 5 der Leasing-Anbieter verbessert.
Im Inland sank das Neugeschäftsvolumen der Deutschen Leasing (ohne Immobilien-Leasing und Structured Finance) gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent. Im Vergleich zu den herstellerunabhängigen Leasing-Gesellschaften hat die Deutsche Leasing ihre Marktführerschaft dennoch erheblich ausgebaut. Denn das Neugeschäftsvolumen unserer relevanten Wettbewerber bezogen auf das Geschäftsjahr der Deutschen Leasing brach laut Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) um 29 Prozent ein – so stark wie nie zuvor. Die Sparkassen haben mit Unterstützung durch die Deutsche Leasing ein Neugeschäft von 3,2 Milliarden Euro akquiriert. Dies dokumentiert die intensive Zusammenarbeit innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe auch in Vertriebsaktivitäten. Die Deutsche Leasing ist damit unbestritten das Leasing-Kompetenzcenter der Sparkassen und stärkt als deutscher Branchenführer deren Marktposition, das nicht zuletzt auch im internationalen Kontext. Im Ausland erzielte die Deutsche Leasing Gruppe ein Neugeschäft von 1,4 Milliarden Euro und lag damit 11 Prozent unter dem Vorjahr. Die Deutsche Leasing ist mit Tochtergesellschaften in 22 Ländern und an 42 Standorten – von den USA und Kanada bis nach Russland und China – aktiv. Verstärkt wird seit dem Frühjahr 2009 der europäische Marktauftritt der Deutschen Leasing durch neue Tochtergesellschaften in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg (die Deutsche Leasing Benelux) und in Österreich, die Deutsche Leasing Austria. Zur internationalen Begleitung deutscher Unternehmen bei Immobilien-Investitionen hat auch unsere Immobilienleasing-Gesellschaft, die DAL, ihre Präsenz erweitert und eine Tochtergesellschaft in Polen, die DAL Polska, gegründet. Damit sind wir in Polen aus dem Stand zur siebtgrößten Leasing-Gesellschaft avanciert. Eine weitere Gesellschaft in Rumänien ist geplant. Unsere Internationalisierungsstrategie sieht einerseits die Begleitung deutscher Maschinenbauer und -händler ins Ausland vor und andererseits die Begleitung der Kunden von Sparkassen und Deutscher Leasing bei eigenen Investitionen im Ausland. Der Einbruch der Ausrüstungsinvestitionen hat das deutsche Exportgeschäft voll getroffen und damit auch unser fokussiertes Auslandsgeschäft etwas in Mitleidenschaft gezogen. Die Tochtergesellschaft Deutsche Anlagen-Leasing (DAL) erreichte ein Neugeschäft von 1,7 Milliarden Euro. Obgleich dieses Volumen 9 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt, hat sich die DAL im Vergleich zum Wettbewerb (-52 Prozent) in einem sehr schwierigen Marktumfeld sehr gut behauptet. Auch dies gelang dank der engen Kooperation mit den Sparkassen.
Neugeschäft 2008/09 nach Objekten
An den Objektgruppen orientiert zeigt sich für die Deutsche Leasing Gruppe folgende Entwicklung:
Maschinen und betriebliche Einrichtungen
Das Neugeschäft unseres traditionell starken Marktsegments ist im Vorjahresvergleich um 17 Prozent gefallen. Das heißt aber immer noch, dass wir Maschinen und Anlagen im Wert von 3,5 Milliarden Euro verleast haben. Sie sehen daran, die weltweite Wirtschaftskrise hat in den fokussierten Märkten und Branchen der Deutschen Leasing tiefe Spuren hinterlassen, wobei besonders die Zielmärkte Druckmaschinen, Kunststoff- und Werkzeugmaschinen betroffen waren. Während die Druckmaschinenbranche aufgrund der eklatanten Strukturveränderungen bei den Printmedien schon seit Jahren zu kämpfen hat, sind die beiden anderen Maschinenmärkte vor allem durch die Krise der Autoindustrie als Zulieferer betroffen.
Straßenfahrzeuge
Eine Steigerung im Neugeschäft um 6 Prozent verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr das Fahrzeugsegment. Hierbei partizipierten wir ebenfalls an der Umweltprämie für fabrikneue Pkw, die unser relativ junges Produkt für Privatkunden, den Sparkassen-Auto-Kredit, zu einem wahren Wachstumstreiber avancieren ließ. Wir konnten 46 Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr erzielen.
Hingegen hat das Firmenkundensegment unter dem restriktiven Investitionsverhalten für Fahrzeugflotten und Dienstwagen gelitten. Hinzu kam der Preisverfall der Gebrauchtwagen in bisher nicht gekannten Dimensionen und damit einhergehend das Absinken der Restwerte. Trotz der äußerst schwierigen Markteinflüsse zeigte die Deutsche Leasing auch in diesem Segment bei Einhaltung ihrer vorsichtigen Preis- und Restwertpolitik eine erfreuliche Entwicklung: Während der Rückgang des relevanten Flottenmarktes in Deutschland bei rund 25 Prozent lag, haben wir in diesem Segment unsere Vorjahreswerte nur knapp (2 Prozent) verfehlt. Trotz branchenweit verbreiteter Restwertprobleme konnte sich die Deutsche Leasing von dieser Negativentwicklung weitestgehend abkoppeln: Obwohl alle unsere Fahrzeuge einer Bewertung nach dem strengen Niederstwertprinzip unterworfen wurden, haben wir im Fleet-Bereich nur geringe Verluste hinnehmen müssen und den Kfz-Bereich insgesamt mit schwarzen Zahlen abschließen können.
Informations- und Kommunikationstechnik
Dieses Segment konnte sich mit einem nachhaltigen Neugeschäftsvolumen auf Vorjahresniveau und guten Preisen behaupten. Die Anschaffungspreise für Hardware waren seit Jahren wieder stabil. Die Deutsche Leasing fokussiert sich auf PCs/Client Server Equipment sowie auf intel-basierte Server.
Im Software-Leasing hat sich die notwendige Strategieanpassung gerade bei größeren IFRS-konformen Vertragsmodellen als erfolgreich erwiesen. Das Partnergeschäft haben wir weiter ausgebaut.
Immobilien
Die Investitionen im Immobilien-Leasing in Deutschland haben sich im Geschäftsjahr 2008/09 halbiert (-52 Prozent). Von diesem negativen Trend konnte sich die DAL mit ihrem klaren Mittelstandsfokus deutlich abkoppeln. Die DAL erzielte ein weitgehend stabiles Immobilien-Geschäft (-2 Prozent). Das Neugeschäft ist neben einzelnen größeren Projekten insgesamt breit diversifiziert, sowohl nach Standorten und Objektarten als auch nach Branchen der Leasing-Nehmer.
Großmobilien und immaterielle Wirtschaftsgüter
Das Neugeschäft im Bereich Structured Finance ist um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Neugeschäft für Schienenfahrzeuge und im Energiebereich konnte zwar ausgebaut werden. Hingegen hat das Geschäft mit Big-Tickets (Flugzeuge, Schiffe etc.) im Jahr 2009 erheblich abgenommen, was auch auf die Situation der HSH Nordbank und die insgesamt schwierigen Märkte zurückzuführen ist.
Prozessgestaltung zur Kundenorientierung
Vor zwei Jahren haben wir eine Geschäftsfeldorganisation bestehend aus fünf Geschäftsfeldern und der DAL etabliert, um unserer Größe unternehmerisch Rechnung zu tragen und den speziellen Marktanforderungen noch besser gerecht zu werden. Auch in der Ablauforganisation haben wir uns seither punktuell qualitativ weiterentwickelt. Bereits heute sind wir Vorreiter der Branche und lassen zahlreiche Prozesse einem externen Audit unterziehen und zertifizieren. Dazu gehören beispielsweise die Abläufe bei der Deutschen Leasing Fleet mit dem Zertifikat „Faire Fahrzeugbewertung“ und die Vermarktung unserer Fahrzeug-Rückläufer über unsere Tochter AutoExpo Deutsche Auto-Markt GmbH. Zudem sind die Deutsche Leasing Information Technology als „Leasing-Geber für IT-Hard- und Software sowie Anbieter und Entwickler komplementärer Dienstleistungen“ und die sichere Datenlöschung für Hardware-Rückläufer zertifiziert. In unserem Service- und Logistikzentrum in Frankfurt-Kalbach werden jährlich bis zu 100.000 IT-Objekte fachgerecht aufbereitet und verwertet, was den sicheren Umgang mit sensiblen Kundendaten gewährleistet.
Im vergangenen Jahr haben wir ein weiteres internes Projekt angeschoben: „Kundenorientierte Prozesse“. Entscheidend ist, dass wir die Flexibilität und Geschwindigkeit im Auftritt gegenüber unseren Kunden erhöhen.
Doch das ist nicht unsere einzige interne Umbaumaßnahme. Wie Sie wissen, erweitert die Deutsche Leasing ihre Zentrale am Standort Bad Homburg. Wir haben den Altbau komplett entkernt und sind mit dem Neubau bereits am Aufbau der dritten Etage. Insofern sind wir mit dieser Zukunftsinvestition im Plan sowohl die Zeit als auch die Kosten betreffend. Wir sind zuversichtlich, dass wir in etwa mit Beginn des nächsten Geschäftsjahres, also im Herbst 2010, wieder in die Frölingstraße zurückziehen können.
Um die Neugeschäftszahlen der Deutschen Leasing einordnen zu können, möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Branchenentwicklung 2009 bezogen auf das Kalenderjahr geben.
Leasing-Markt 2009
Die Leasing-Branche wird 2009 mit einem Neugeschäftsvolumen von 42 Milliarden Euro abschließen. Sie fällt damit um 23 Prozent hinter das Vorjahr zurück. Dies ist der höchste Rückgang in ihrer 47-jährigen Geschichte. Mobilien-Leasing sinkt im gleichen Ausmaß auf 39 Milliarden Euro, während die gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen nach Schätzungen des ifo Institutes für Wirtschaftsforschung um 19 Prozent fallen. In der Folge verringert sich die Mobilien-Leasingquote leicht auf 21 Prozent (Vorjahr: 22 Prozent). Immobilien-Leasing erreicht ein Neugeschäftsvolumen von 2,8 Milliarden Euro und fällt damit um 22 Prozent. Der BDL sieht die Ursachen in erster Linie in der schwierigen Refinanzierungssituation und den Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008.
Entsprechend der von der Politik angebotenen Lösung – KWG light gegen Beseitigung der gewerbesteuerlichen Doppelbesteuerung – hat sich damals auch die Deutsche Leasing dazu entschieden, die Einführung spezieller aufsichtsrechtlicher Regelungen für Leasing („KWG light“) zu akzeptieren und muss damit – wie alle anderen Leasing-Gesellschaften auch – nunmehr einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand betreiben. Für diese Vorleistung der Leasing-Branche steht die vereinbarte Gegenleistung der Politik allerdings noch aus. Die gesetzlichen Anforderungen zur Einbeziehung von Leasing in das so genannte Bankenprivileg werden nach der jetzt in einem Einführungsschreiben von der Finanzverwaltung vorgenommenen Gesetzesauslegung von kaum einem Leasing-Unternehmen erfüllt.
Daher fordern wir
1) die gewerbesteuerliche Doppelbelastung des Finanzierungsaufwands von Leasing-Investitionen wirksam zu beseitigen,
2) eine umfassende Öffnung der staatlichen Konjunktur- und Förderprogramme, insbesondere der KfW, für Leasing:
- Förderkredite sollten grundsätzlich ohne kostenaufwendige Zwischenschaltung eines Kreditinstitutes unmittelbar an Leasing-Gesellschaften gewährt werden und
- für Leasing-Gesellschaften sollte unmittelbar die Aufnahme von so genannten Globaldarlehen möglich sein.
3) Weiterhin beschäftigt die Leasing-Wirtschaft die geplante Reform der IFRS-Bilanzierung, die in der vorgelegten Fassung weder praktikabel ist noch zur gewünschten Vereinfachung führt.
Die deutsche Leasing-Branche ist seit Jahren mit Abstand der größte Investor in Deutschland und das auch in dieser krisengeschüttelten Zeit. Daran hat auch der Rückgang des Geschäfts im abgelaufenen Jahr nichts geändert. Unter der Voraussetzung, dass die Politik die vorstehenden gravierenden Hemmnisse beseitigt, wird die Leasing-Wirtschaft sich auch weiterhin als erfolgreicher Investitionsmotor erweisen und sich gerade in Krisenphasen als Partner des Mittelstandes bewähren und damit wesentlich zum beginnenden Aufschwung beitragen können.
Start in das Geschäftsjahr 2009/10
Die Zurückhaltung bei den Ausrüstungsinvestitionen aufgrund des schwierigen konjunkturellen Umfelds ist deutlich spürbar. Dementsprechend ist die Deutsche Leasing sehr verhalten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Mit unserem Neugeschäft liegen wir in den ersten beiden Monaten des neuen Geschäftsjahres deutlich unter Plan- und Vorjahresniveau. Positiv von diesem Trend abheben konnte sich erneut unser Auto-Kredit, der sowohl bei den Sparkassen als auch im Händlergeschäft im Vorjahresvergleich ein deutliches Wachstum erzielte. Dies alleine reicht jedoch nicht, um einen selbsttragenden Aufschwung im Breitengeschäft zu erzielen. Wir werden deshalb auch weiterhin ein restriktives Kostenmanagement betreiben.
Ausblick
Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle Hoffnungsschimmer gibt, können wir auch für den Rest des Geschäftsjahres nicht auf konjunkturelle Impulse setzen, sodass von daher keine nennenswerten Wachstumsraten zu erwarten sind. Gleichwohl bietet der sich im Umbruch befindliche Banken- und Leasing-Markt für uns gute Chancen, unseren Marktanteil auszuweiten, weil wir gegenüber unseren Wettbewerbern über einige Vorteile verfügen.
1. Die Deutsche Leasing ist exzellent aufgestellt und verfügt über ein breites Geschäftsfundament.
Die Deutsche Leasing
- ist das Kompetenzcenter Leasing der Sparkassen-Finanzgruppe,
- Direktanbieter von Dienstleistungen rund um die Investition,
- Absatzfinanzierer für Partner – Sparkassen, Händler und Vendoren -
- und begleitet ihre Kunden und Partner auf internationalen Märkten.
2. Wir sind Full-Service-Anbieter und können das gesamte Spektrum an
Finanzdienstleistungen nach unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften und in unterschiedlichen Rechtssystemen bedienen.
Wir haben das Know-how und die Kapazitäten, zukunftsweisende Entwicklungen in neuen Märkten intensiv zu prüfen und in neue Produkte umzusetzen, beispielsweise im Bereich Erneuerbare Energien und Umwelttechnik, Gesundheit, Nahrung und Genuss. Wir werden die neuen Produktangebote wie den Auto-Kredit für Sparkassen-Privatkunden oder für das Autohändlergeschäft bei der Deutschen Leasing weiter ausbauen, weil sie auch in der Krise äußerst positive Entwicklungen vorweisen.
3. Die Deutsche Leasing hat mit den Sparkassen starke Gesellschafter und Partner.
Die Sparkassen sind unser stärkster Vertriebspartner, mit dem wir 40 Prozent unseres Geschäfts generieren. Die Sparkassen sind auch unsere Hauptgeldgeber. Mit ihnen verfügt die Deutsche Leasing über eine starke Finanzierungsbasis, sodass unsere Finanzierungsfähigkeit voll gegeben ist. Unsere Gesellschafter, die Sparkassen, garantieren Stabilität auch im Hinblick auf die Eigenkapitalausstattung. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig die zweite Tranche (80 Millionen Euro) der Eigenkapitalerhöhung abgerufen. 2011/12 kommen nochmals 85 Millionen Euro hinzu, sodass aus heutiger Sicht unser Eigenkapitalbedarf für die nächsten vier bis fünf Jahre gesichert ist.
Dank dieser Position verfügt die Deutsche Leasing über stabile wirtschaftliche Verhältnisse und eine gute Substanz. Deshalb kann die Deutsche Leasing im Gegensatz zu vielen anderen Marktteilnehmern (Banken wie Leasing-Gesellschaften) ihren Kunden und Geschäftspartnern auch in diesen Zeiten verlässlich zur Seite stehen.
Wir wollen unserer mittelständischen Kundschaft noch stärker verdeutlichen, dass es bei uns und den Sparkassen keine Kredit- oder Leasing-Klemme gibt und dass sie auf uns bauen kann, auch in schwierigen Zeiten.
Mit diesem stabilen Fundament werden wir weiterhin unseren Kunden und Geschäftspartnern bei ihren Investitionsvorhaben zur Seite stehen. Und weil das so ist, sind wir zuversichtlich, dass wir gestärkt aus der aktuellen Schwächeperiode hervorgehen werden.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!












